
Die Fachklinik für Bewegung – mit dem Menschen im Mittelpunkt.
Seit über 80 Jahren steht das Herz-Jesu Krankenhaus für höchste medizinische, pflegerische und therapeutische Kompetenz. Das Spital im 3. Wiener Gemeindebezirk ist die Fachklinik für Bewegung – mit den Schwerpunkten Orthopädie, Innere Medizin mit Rheumatologie, Schmerz- und Altersmedizin – und betreibt Österreichs größtes Schlaflabor. 2025 wurden rund 50.000 Patient*innen stationär und ambulant behandelt. Das Herz-Jesu Krankenhaus ist ein gemeinnütziges Unternehmen der Vinzenz Kliniken Wien.
Vorwort

Peter Hacker
Stadtrat für Gesundheit, Soziales und Sport

Wien hat ein klares Ziel: eine Gesundheitsversorgung, die nah, verlässlich und zukunftsfähig ist. Das Herz-Jesu Krankenhaus ist dabei seit Jahrzehnten ein wichtiger Baustein – und der Bericht 2025 zeigt, was das bedeutet. Rund 50.000 Patient*innen wurden im vergangenen Jahr versorgt. Rund 6.800 Operationen wurden durchgeführt – darunter Rekordwerte in der Knieendoprothetik, die österreichweit ihresgleichen suchen. Das sind keine abstrakten Zahlen. Das sind Menschen, die schneller wieder auf den Beinen waren, weniger lange auf einen Termin gewartet haben, besser versorgt wurden. Besonders erfreulich ist die konsequente Einbindung des Hauses in die Wiener Versorgungslandschaft: Mit op-termin.wien, der Anbindung an die Gesundheitshotline 1450 und der Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund beweist das Herz-Jesu Krankenhaus, dass hochspezialisierte Fachkliniken und öffentliche Strukturen gemeinsam noch mehr erreichen. Auch das 2025 neu eröffnete Therapiezentrum Chronischer Schmerz im Rabenhof setzt ein wichtiges gesundheitspolitisches Signal: Die Versorgung von Menschen mit langanhaltenden Schmerzen braucht eigene Strukturen, interdisziplinäre Ansätze und den politischen Willen, diese auch zu finanzieren. Mit der Realisierung haben der Wiener Gesundheitsfonds, die Vinzenz Gruppe, die Österreichische Gesundheitskasse, die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen, die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau sowie die Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien neue Maßstäbe in der Versorgung von Menschen mit langanhaltenden, chronischen Schmerzen gesetzt. Ich danke dem gesamten Team für die geleistete Arbeit und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im Sinne der Wienerinnen und Wiener.
Elvira Czech
Geschäftsführerin Herz-Jesu Krankenhaus

2025 war für das Herz-Jesu Krankenhaus ein Jahr des Aufbruchs – und ein Jahr, das zeigt, was möglich ist, wenn ein engagiertes Team gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Was mich persönlich am meisten bewegt: Hinter jedem der rund 50.000 Behandlungsfälle steht ein Mensch, der Vertrauen in uns gesetzt hat. Dieses Vertrauen zu rechtfertigen – täglich, in jedem Dienst, in jeder Ambulanz – ist der Anspruch, dem unsere rund 600 Mitarbeiter*innen jeden Tag gerecht werden. Dafür bin ich außerordentlich dankbar. Medizinisch haben wir 2025 Maßstäbe gesetzt. Mit rund 1.700 Eingriffen führten wir im vergangenen Jahr die meisten Operationen im Bereich der Knieendoprothetik durch. Wir haben minimalinvasive Verfahren eingeführt und ambulante Leistungen weiter ausgebaut. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit dem Wiener Gesundheitsfonds und den Sozialversicherungen durch das Therapiezentrum Chronischer Schmerz im Rabenhof ein völlig neues Versorgungsangebot geschaffen – eines, das Menschen hilft, die bislang zu oft durch das Raster gefallen sind. Unser Ziel ist eine Versorgung, die wirklich wirkt: schnell, niederschwellig, persönlich und fachlich exzellent. Für 2026 nehmen wir uns vor, das Erreichte zu sichern und dort weiterzudenken, wo Bedarf besteht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der weiteren Ambulantisierung medizinischer Leistungen. Dort, wo es medizinisch sinnvoll und für Patient*innen von Vorteil ist, verlagern wir Behandlungen zunehmend in den tagesklinischen und ambulanten Bereich. Damit leisten wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einer modernen, patient*innenorientierten Versorgung, sondern stärken auch die Versorgungswirksamkeit des Gesundheitssystems insgesamt. Unser herzlicher Dank gilt dem Wiener Gesundheitsfonds und der Stadt Wien für die jahrelange verlässliche Partnerschaft. Ebenso danken wir unseren Mitarbeiter*innen für ihren unermüdlichen Einsatz – und unseren Patient*innen für ihr Vertrauen.
2025 IN ZAHLEN

Versorgungsauftrag
Das Herz-Jesu Krankenhaus leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur stationären und ambulanten Versorgung in Wien.
Als verlässlicher Partner entlastet es das Gesundheitssystem und sichert kurze Wege für Patient*innen.
Leistung und Qualität
Wissen teilen
Symposien, die Fachwelt und Praxis verbinden.
16. Symposium für Ultraschall-gezielte Nervenblockaden
Das Ultraschall Symposium befasste sich unter dem Titel „Interventionelle Schmerztherapie von Kopf bis Fuß“ unter anderem mit Themen wie sonoanatomischen Landmarks, Indikationen und Kontraindikationen oder Details der technischen Durchführung. Darüber hinaus konnten die Teilnehmenden in Workshops die eigene Handfertigkeit an Proband*innen sowie am Ultraschall-Phantom trainieren.

18. Symposium der Abteilung für Innere Medizin
Die Teilnehmenden erwartete erneut ein spannendes Programm mit klinischen und wissenschaftlichen Vorträgen zum Schwerpunkt Rheumatologie und Osteologie.

Ausblick 2026
Für 2026 stehen die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen, die Stärkung der Mitarbeitenden und die Sicherung der Leistungsfähigkeit im Vordergrund – mit dem Ziel einer hochwertigen, wohnortnahen Versorgung.

Operative Aufnahmestation
Mit der Eröffnung der neuen operativen Aufnahmestation 2026 setzt das Haus ein weiteres Leuchtturmprojekt um. Sie übernimmt die strukturierte Vorbereitung stationärer Patient*innen der orthopädischen Abteilungen am OP-Tag – von der Vorbereitung bis zur Verlegung. Abläufe werden effizienter, Bettenstationen spürbar entlastet.

Ausbau der Kooperationen
Das Haus vertieft die Zusammenarbeit mit dem Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) und dem AKH Wien. Als verlässlicher Fachpartner stärkt es gemeinsame Versorgungsstrukturen im Sinne einer umfassenden, abgestimmten Gesundheitsversorgung für die Wiener Bevölkerung.

Tagesklinische Versorgung
Die tagesklinische Versorgung erlaubt es, Patient*innen unter klar definierten Voraussetzungen zu operieren und noch am selben Tag nach Hause zu entlassen. Mit dem verstärkten Ausbau tagesklinischer Strukturen werden die Möglichkeiten für ambulantes Operieren weiter optimiert.




















